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Leserbrief vom 15.02.2008 an OHA und LN
zur Meldung des Kreises, dass die Abbruchkosten des ehemaligen Krankenhausgebäudes jetzt 800000,-€ kosten sollen
Die Verwaltung des Kreises hat in einer Hauptausschusssitzung mitgeteilt, dass die Abbruchkosten für das ehemalige Krankenhausgelände nunmehr 800000,- Euro betragen sollen.
Diese Aussage deckt sich in keiner Weise mit der Aussage von Herrn Lucht und Herrn Strassburger, die mir - im Beisein von Bürgermeister Schulz und Bauamtsleiter Bartsch - noch Abbruchkosten von 450000,-€ bis maximal 500000,-€ nannten.
Als Grund für die Verteuerung wurden Asbestfunde im Gebäude angeführt.
So weiß doch eigentlich jeder Laie, dass es zur Zeit der Errichtung des Hauptgebäudes üblich war, Asbest einzubauen, sei es in Form von feuerfesten Dichtungen oder Lüftungsrohren.
Dieses bei einer Ausschreibung nicht zu berücksichtigen halte ich für grob fahrlässig.
Auch die jetzt genannte Summe wird sich, nach meiner Erfahrung mit der Verwaltung, sicherlich noch auf eine Million Euro erhöhen.
Hoffen wir nur, dass sich nicht noch herausstellt, dass der Keller als Atombunker ausgebaut wurde, weil zu dieser Zeit Fördermittel für solche Bauausführungen bereit gestellt wurden.
Wenn ich als Mitarbeiter einer Firma solche Fehler gemacht hätte, würde mein Chef sich beim Insolvenzverwalter wieder finden und ich mich beim Arbeitsamt .
Malte Tech